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Stunde der Wintervögel

Vom 5. bis 7. Januar 2018 rufen NABU und LBV zum achten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. 2017 haben insgesamt mehr als 120.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 82.000 Gärten rund 2,8 Millionen Vögel gemeldet.

Mehr Infos zur bundesweiten Aktion erhalten sie hier:  Stunde der Wintervögel !

  

Im Mittelpunkt der „Stunde der Wintervögel“ stehen die uns vertrauten und oft weit verbreiteten Vogelarten. Wo kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus?

Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser kann sich der NABU
für den Schutz der Vögel stark machen.

Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse.  

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Entstanden ist die „Stunde der Wintervögel“ in Großbritannien, wo unser BirdLife-Partner RSPB seit langem zu einem „Garden Birdwatch“ aufruft. In Deutschland hat als erster die LBV-Kreisgruppe München diese Idee aufgegriffen und seit einigen Jahren führt der bayrische NABU-Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) die „Stunde der Wintervögel“ mit großem Erfolg landesweit durch. 

 

 Vögel füttern: Wie man’s richtig macht  

 Der NABU gibt Tipps zur Winterfütterung von Vögeln 

 
Sobald der erste Schnee fällt, klingeln beim NABU die Telefone: Soll man Vögel füttern und besser nicht? „Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Menschen für unsere Vogelwelt einsetzen und bereit sind, ihnen in der dunklen Jahreszeit zu helfen“, sagt Hannes Huber vom NABU Baden-Württemberg. „Wer Vögel füttern möchte, sollte einige Regeln beachten, damit nicht mehr Schaden als Nutzen entsteht.“
 
Wichtig sei, dass die Futterstelle sauber ist. So sollen die Tiere nicht im Futter herumlaufen können, um es nicht zu verunreinigen. An unsauberen Futterstellen können sich ansonsten leicht Krankheitserreger ausbreiten. Ideal sind nach Angaben des NABU Futtersilos, die das Futter trocken halten und jeweils nur die benötigte Menge freigeben. Egal ob Silo oder traditionelles Futterhäuschen: Futterstellen sollten regelmäßig mit heißem Wasser, aber ohne Reinigungsmittel gesäubert werden. Die Futterstelle sollte an einer übersichtlichen Stelle angebracht werden, damit sich keine Katze anschleichen kann, und einigen Abstand zu Glasflächen einhalten, damit die Vögel nicht gegen die Scheibe fliegen.
 
Körnerfresser wie Finken, Spatzen und Ammern fressen am liebsten Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen. Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Meisen, Amseln und Zaunkönige dagegen suchen nach Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie oder Meisenknödel. „Auf keinen Fall sollte man salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten – das schadet den Vögeln“, warnt Huber. „Und auch auf Brot sollte man besser verzichten: Das picken die Tiere zwar gerne auf, es tut ihnen aber nicht gut, da es im Magen aufquillt.“
 
Soll man Vögel füttern – ja oder nein?

Grundsätzlich spricht für den Naturschutzbund NABU nichts dagegen, Vögel im Winter zu füttern. Dennoch weißt er ausdrücklich darauf hin, dass die Winterfütterung keine Vogelart vor dem Aussterben rettet. „Die Vögel im Winter zu füttern ist eine schöne Tradition und macht es möglich, die Tiere ganz aus der Nähe zu beobachten. Das ist für Kinder und Erwachsene ein schönes – und lehrreiches – Schauspiel“, sagt Huber. Wer die Vogelwelt dauerhaft schützen möchte, müsse jedoch vor allem seinen Garten naturnah gestaltet und Nistmöglichkeiten bieten. Heimische Sträucher anpflanzen, Nistkästen aufhängen und eine Blumenwiese statt eines Englischen Rasens anlegen – damit helfe man den Vögeln am meisten.

   

 

 

 

 

 


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