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Aktion : Stunde der Gartenvögel


 

Die bundesweite "Stunde der Gartenvögel" fand  2017 vom 12. - 14. Mai statt !

Seit 2005 findet diese Aktion des NABU alljährlich am zweiten Maiwochenende statt. Hier mitzumachen und eigene Beobachtungen zu melden, ist wichtiger denn je.

Dabei sind Vogelfreunde quer durch Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden. Mitmachen kann man in jedem Garten, auf jedem Balkon oder auch im Park. Auch wenn die Daten nicht von Fachleuten erhoben werden, kommen allein durch die hohe Teilnehmerzahl Ergebnisse zustande, die mit wissenschaftlich erhobenen Daten eine bemerkenswert hohe Übereinstimmung besitzen können.

Insgesamt lassen sich anhand der gesammelten Daten nach 10 Jahren überwiegend positive Entwicklungen der Gartenvögel erkennen. So nimmt der Feldsperling zwar im Agrarland ab, in Städten und Dörfern dagegen konstant zu. 2014 konnte er erstmals einen Platz unter den Top 12 der häufigsten Gartenvögel erobern. Sorgenkinder im Siedlungsraum sind nach wie vor die Mehlschwalben und Mauersegler. Ein historischer Tiefstand ist auch bei der Amsel und dem Grünfink zu beobachten.


Wie sie teilnehmen können und aktuelle Informationen  rund um diese Aktion können sie auch hier nachlesen !

Warum findet die Stunde der Gartenvögel an mehreren Tagen und im Frühjahr statt?
Der Beobachtungszeitraum umfasst drei Tage an einem Wochenende, damit möglichst viele Menschen teilnehmen und sich an einem dieser Tage für eine Stunde dem faszinierenden Hobby der Vogelbeobachtung widmen können. Das Frühjahr hat sich als gute Zeit zur Beobachtung erwiesen. Die Zugvögel sind aus ihren Winterquartieren zurück und sind in unseren Gärten auf Nahrungs- und Partnersuche.

Was macht der NABU mit den Ergebnissen?
Sobald alle Ergebnisse eingegangen sind, erstellen wir eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten.

Während meiner Beobachtungsstunde habe ich weniger Vögel gesehen als üblich. Wie werden Fehler oder Ergebnisverfälschungen vermieden?
Je mehr Menschen an der Stunde der Gartenvögel teilnehmen, desto präziser werden die Ergebnisse. So werden individuelle Fehler minimiert. Einige Teilnehmer werden weniger Vögel sehen als der tatsächlichen mittlere Vogeldichte in diesem Gebiet entspricht, andere werden mehr Vögel beobachten. So werden sich die Zählungen ausgleichen und einen repräsentativen Überblick über die Verbreitung unserer Gartenvögel bieten.


Was sagt uns die Stunde der Gartenvögel?
Ziel der Aktion ist ein deutschlandweites und möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum Anteile und Trends von Populationen zu ermitteln. Damit dieser Anteil repräsentativ ist, sollen die Populationsdaten über mehrere Jahre verglichen werden. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.

Das Wetter hat großen Einfluss auf die Ergebnisse. Warum wird es nicht ebenfalls protokolliert?
Da das Wetter innerhalb eines Tages und den verschiedenen Region Deutschlands stark variieren kann, werten wir diesen Effekt auf die Vogelzählung als Zufallsfaktor.

Was mache ich, wenn ich einen toten Vogel gefunden habe?
Bei Funden toter Vögel gilt: Nicht jede tote Amsel ist ein Opfer der Vogelgrippe oder einer anderen Infektionskrankheit. Wenn mehrere tote Vögel an einem Ort aufgefunden werden, sollte aber die örtliche Gesundheits- oder Veterinärbehörde hinzugezogen werden.

 

  

 

  

 

 

  

 

 

  

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 


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